Auswandern

10 Fragen, die du dir vor dem Auswandern stellen stolltest

10 Fragen, die du dir vor dem Auswandern stellen solltest

Viele träumen davon, doch nur wenige tun es wirklich: Auswandern. Die Zelte in Deutschland abzubrechen und woanders sein Lebensglück zu versuchen, erfordert neben Mut eine gute Vorbereitung. Bevor du auswanderst, solltest du dir diese 10 Fragen stellen.

  • Warum willst du auswandern?

Für den Job? Die Liebe? Aus Abenteuerlust oder für eine besser Work-Life-Balance? Was auch immer dich bewegt, ins Ausland zu ziehen, werde dir deiner Motivation bewusst. Das hilft dir dabei, dein Ziel zu erreichen und lässt dich bei der ein oder anderen Hürde beharrlich bleiben.

  • Was sind die Konsequenzen?

Selbstverständlich hast du die positiven Dinge im Kopf, wenn du an ein Leben im Süden denkst. Doch welche Konsequenzen bringt der Ortswechsel mit sich? Beschäftige dich damit, um dir ein „böses Erwachen“ zu ersparen. Eine Konsequenz ist, dass du den Alltag mit deinen Freunden und der Familie nicht mehr teilen wirst. Überlege dir, wie du mit solchen Veränderungen zukünftig umgehen möchtest. In dem Fall kannst du bspw. regelmäßig nach Deutschland fliegen und den Kontakt zu deinen Lieben via Skype, WhatsApp oder Telefon pflegen.

  • Welches Land passt zu dir?

Bietet das angedachte Auswander-Ziel wirklich das, wonach du suchst? Werden deine Grundbedürfnisse erfüllt? Eine schöne Natur und gutes Wetter sind toll, aber wenn das Internet nicht schnell und die Zeitverschiebung enorm ist, ist das Land für digitale Nomaden weniger geeignet. Prüfe, ob die Infrastruktur, der Lebensstandard, die Sicherheit, die Sprache und Kultur des Landes zu dir und deinen Vorstellungen passen. In dem Blogartikel zehn Gründe für Teneriffa erfährst du, welche Vorteile die Sonneninsel Teneriffa bietet.

  • Für wie lange möchtest du auswandern?

Für immer oder auf Zeit – du bestimmst, wie lange du ins Ausland ziehen möchtest. Es kann helfen, zunächst eine Zeitspanne von einem Jahr oder einigen Monaten anzusetzen. So kannst du testen, ob das Leben im Ausland wirklich etwas für dich ist. Wenn es dir gefällt und du finanziell über die Runden kommst, kannst du ja länger bleiben.

  • Wie bereitest du dich optimal vor?

Eine gute Vorbereitung ist das A und O, damit das Ankommen in der neuen Wahlheimat schnell und reibungslos verläuft. Nimm dir mindestens 6 Monate Vorlaufszeit, da es viel zu organisieren gibt. Ein wertvoller Begleiter im gesamten Prozess des Auswanderns ist der Ratgeber Erfolgreich Auswandern.

  • Beherrschst du die Landessprache?

Ein Schlüsselfaktor für die Integration im Ausland ist die Sprache. Bestenfalls hast du Grundkenntnisse bevor du auswanderst. Fange mit der Lernerei frühzeitig an – im Ausland wirst du dankbar dafür sein, wenn du dich mit Einheimischen, bei Behördengängen und allerlei Organisationsaufgaben verständigen kannst.

  • Wie viel Startkapital brauchst du?

Das Auswandern kostet Geld und es läppern sich Ausgaben, mit denen du vorher nicht unbedingt gerechnet hast. Dein Startkapital sollte für die ersten 6 Monate reichen. Beschäftige dich vorab mit den Lebenserhaltungskosten des Ziellandes, um diese Wert entsprechend zu kalkulieren. Mit etwas Erspartem kannst du in Ruhe ankommen und dir stressfrei dein berufliches und privates Leben aufbauen. Außerdem solltest du ein finanzielles Polster für Notfälle haben.

  • Wie wirst du deinen Lebensunterhalt finanzieren?

Zwar sind die Lebenserhaltungskosten in vielen Ländern niedriger als in Deutschland, dafür fallen aber auch die Gehälter oftmals geringer aus. Mache dir vorab unbedingt Gedanken, wie du dein Leben im Ausland finanzierst. Kannst du festangestellt bleiben und aus Home Office arbeiten? Beziehst du deine Rente im Ausland?  Machst du dich selbstständig und verwirklichst deine Geschäftsidee? Es ist empfehlenswert sich von einem Steuerberater im Ausland beraten zu lassen.

  • Wie baust du dir ein soziales Netzwerk auf?

Deine langjährigen Freunde und die Familie sind weit weg. In der neuen Wahlheimat startest du erstmal bei null. Daher ist es wichtig von Beginn an aktiv einen neuen Freundes- und Bekanntenkreis aufzubauen. Gibt es Sportarten und Vereine, über die du Gleichgesinnte treffen kannst? Findet in deiner Umgebung ein regelmäßiger Treff statt? Hast du Interesse an einem Sprachkurs? Auf Facebook findest du viele Gruppen (“Deutsche in …”, die eine erste Anlaufstelle sein können.

  • Was ist dein Plan B?

Eine positive und optimistische Herangehensweise ist großartig. Denn was gibt es schöneres als seine Träume zu leben? Aber es macht Sinn, einen Plan B in der Tasche zu haben. Du bist im Notfall besser vorbereitet, wenn du dir vorher ein Worst-Case-Szenario und Lösungswege ausgemalt hast. Denke dran: Ein Zurück gibt es immer.

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