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Trinkwasser auf Teneriffa

Wasser auf Teneriffa: Wie ist die Leitungswasserqualität?

Wasser ist für mich ein großes Thema auf Teneriffa. Um meinen Wasserbedarf zu decken, trinke ich zwei bis drei Liter am Tag. Doch wie ist die Trinkwasserqualität auf Teneriffa? Kann man das Leitungswasser trinken? Welche Alternativen gibt es?

Wie ist die Trinkwasserqualität auf Teneriffa?

Die Qualität des Leitungswassers auf den Kanaren ist schlecht: Stark gechlort und voller Schadstoffe soll es sein. Auch geschmacklich fällt das Leitungswasser durch: Es schmeckt und riecht nach Chlor. Selbst abgekocht als Tee kommt der komische Geschmack durch. Welche Schadstoffe neben Chlor, Bakterien, Blei, Kupfer oder anderen Schwermetallen auf den kilometerlangen Rohrleitungen und den letzten Metern im Haus hineingelangen, weiß ich nicht.

Aus diesen Gründen solltest du das Leitungswasser auf den Kanaren nicht trinken. Selbst zum Kochen ist es ungeeignet. Lediglich zum Duschen, Zähne putzen und Geschirr spülen sollte es verwendet werden.

Das Dilemma: Ich muss Wasser in Plastikflaschen kaufen. Was mich neben dem Schleppen der 8-Liter-Kanister am meisten stört: Ich produziere haufenweise Müll.

Plastik schadet in hohem Maße der Umwelt.

Jeder Gang zum Müllcontainer bereitet mir ein schlechtes Gewissen. So viel Abfall – nur um das Grundbedürfnis Trinken zu stillen! Und nicht nur das: Auch bei der Produktion von Plastik und dem Transport der Kanister entstehen umweltschädliche Abgase.

Kritisch für die Gesundheit sind auch die Plastikflaschen an sich. Viele Experten halten das in PET-Flaschen enthaltene Mikroplastik für gesundheitsschädlich. Die Schadstoffe landen im Wasser. Täglich nehme ich also Mikroplastik über das Wasser auf – kein schöner Gedanke!

Die Lösung: Ein Trinkwasser-Filtersystem?

Meine Suche nach einer Alternative brachte mich auf die Idee, ein Filtersystem zu probieren. Ein kanarischer Freund berichtete mir von einem Filtersystem, das fest installiert werden muss. Da ich in einer Mietswohnung wohne, macht das für mich wenig Sinn.

Meine Recherche nach einem mobilen Filtersystem bringt mich auf „The Local Water“. Das Hamburger Start-Up bietet ein patentiertes Aktivkohle-Filtersystem an, das mein Interesse weckt. Denn der Filter lässt sich ganz einfach am Wasserhahn anschließen und kann jederzeit demontiert und mitgenommen werden. Nachdem das System angeschlossen wurde, kann aus einem zweiten Wasserhahn gefiltertes Trinkwasser gezapft werden.

Zu den Wasserfiltern (Werbung)*: The Local Water

Gefiltertes Wasser mit dem „The Local Water“ Wasserfilter

Diesen Filter will ich ausprobieren! Ich bin noch skeptisch, ob das Leitungswasser tatsächlich genießbar ist. Als der Filter per Post nach Teneriffa kommt, bringe ich ihn in ein paar Minuten an.

Ich nehme den ersten Schluck des frisch gefilterten Wassers uns kann es kaum glauben: Es schmeckt! Der üble Geruch ist weg. Das Wasser hat einen weichen, neutralen Geschmack. Fast besser als aus den Plastikflaschen. Kann das wirklich sein oder bilde ich mir das ein? Ich mache den Test: Ein Glas Leitungswasser und ein Glas gefiltertes Wasser stelle ich meinem Freund auf den Tisch. Er nippt und merkt sofort den Unterschied.

Seit einem Monat ist der Filter bei uns zuhause im Einsatz. Ich fühle mich wie befreit. Kein lästiges Kanister-Schleppen mehr, deutlich weniger Plastikmüll und nie mehr geht das Trinkwasser aus.

  • Wasserfilter The Local Water

Wie funktioniert der Filter?

Der Kern der Filterpatrone besteht aus einem patentierten Aktivkohle-Blockfilter, der zu 100% aus gebackenen Kokosnussschalen gewonnen wird. Die Filterfläche ist größer als 20 Fußballfelder. Eine Strecke von mehr als einem Kilometer durchfließt das Wasser beim Filterprozesses. Aus dem Hahn kommt gutes Wasser, das wertvolle Mineralstoffe, aber keine Schadstoffe enthält. Ein Umlenkventil macht es möglich, entweder gefiltertes Wasser zu erhalten oder den normalen Wasserhahn zu nutzen

Facts zu The Local Water

  • Das gefilterte Wasser ist 99,99% frei von Bakterien, Medikamentenrückständen, Hormonen und Abbauprodukten von Pestiziden
  • Mikroplastikpartikel werden nahezu komplett entfernt
  • Alle wertvollen Mineralien, wie z.B. Kalzium und Magnesium bleiben im gefilterten Wasser enthalten. Denn der Aktivkohlefilter entfernt nur Schadstoffe, keine Minerale.
  • Zwölf Gutachten, Zertifikate und Langzeitstudien haben die Qualität der Filtertechnologie bestätigt.
  • Das Filtersystem ist ökologisch und ökonomisch: Mit einer Filterpatrone kannst du bis zu 10.000 Liter Trinkwasser produzieren. Das entspricht 1.250 8-Liter-Plastikkanister vom Supermarkt. Die Filterpatrone muss nur zweimal im Jahr ausgetauscht werden.

Du möchtest mehr über Filter erfahren? Hier ist dein Einladungslink (Werbung)*: The Local Water.

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4 Kommentare

  • Reply
    Axel
    16. Oktober 2018 at 14:34

    Filter das denn den Fluar heraus ? Ist ja das Hauptproblem…

    • Reply
      aufdersonnenseite
      17. Oktober 2018 at 18:39

      Hallo Axel, vielen Dank für deinen Kommentar. Ich habe bei The Local Water nachgefragt und es wird davon ausgegangen, dass Fluoride aus dem Wasser gefiltert werden. Um aber ganz sicher zu gehen, werde ich nächste Woche eine Wasserprobe im Labor testen lassen. Sobald ich die Ergebnisse habe, werde ich sie mit euch teilen. Viele Grüße, Eva

      • Reply
        GudrunHeise
        20. Oktober 2018 at 16:03

        Hallo Eva,
        auch ich habe ein Interesse an dem Labortest.
        Finde ich super und hoffe dass dieser überzeugt.
        Dann würde auch ich diesen Filter einbauen, denn das ewige
        Wasserschleppen ist schon mühsam.
        Liebe Grüße
        Gudrun

  • Reply
    Martin
    11. November 2018 at 17:14

    Du schreibst:
    Das gefilterte Wasser ist 99,99% frei von Bakterien, Medikamentenrückständen, Hormonen und Abbauprodukten von Pestiziden
    Alle wertvollen Mineralien, wie z.B. Kalzium und Magnesium bleiben im gefilterten Wasser enthalten. Denn der Aktivkohlefilter entfernt nur Schadstoffe, keine Minerale.

    Das halte ich für ein Gerücht. Entweder wird alles sauber rausgefiltert, oder aber es sind noch Schadstoffe im Wasser enthalten. Der Filter kann nur Filtern, aber nicht differenzieren. Das ist totaler Blödsinn was Du da schreibst, oder übernommen hast. Solche Filtersysteme gibt es Weltweit zu genüge.
    Gruß Martin

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